2020 © Manuel Turobin

Archiv der Kategorie: Ideen

Produktbescheschreibung: „Penetranter Penis Poet“


Nackt in der Sonne liegen Es nerven die Fliegen Mein Penis macht schlack, schlack Fliegen weg Schöner Fleck Manchmal erscheinen einem die Dinge des Lebens geradezu seltsam: Nichts, aber auch gar nichts, was man so plant, funktioniert so, wie man es sich vorgestellt hat; und dann, zack! – der Zufall, das Schicksal, mischen sich ein und bescheren dir etwas wunderbares, nie dagewesenes und all die famosen Dinge aus deiner Vergangenheit wirken so klein und unbeständig – geradezu beliebig. Wie in einem Traum, in welchem du lauthals und unter Tränen darum flehst, dass dieser nie aufhören soll. So wird es gestattet […]

Bürgerschaftswahl in Hamburg


„Werter Herr, ich hätt‘ mal an Sie eine Frage und hoff‘, es stört Sie nicht an diesem sonnigen Tage…“ Gewiss, gewiss, so fragen Sie nur, meine Besonnenheit bringt’s jedenfalls nicht aus der Spur!

Drehbuch: Ein Urlauber auf Abwegen


Nach einer wahren Begebenheit: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-08/duelmen-fluechtlingsheim-chinesischer-tourist-verwechslung-asylantrag Wenn du das Drehbuch lesen möchtest, empfehle ich dir, dies nicht mobil zu machen, andernfalls musst du diese PDF File runterladen. Eine Vervielfältigung, Änderung, Realisierung oder eine andere Weise der Nutzung dieses Drehbuches ist untersagt.

Obdachlosenweckdienst Hamburg


Töröö, Törööö Schallt es morgens ums halb sieben durch die Mö Der Obdachlose schläft bei jedem Wetter Ob bei Regen, Minusgraden oder Gewitter Neben dem Saturn und anderen Läden, Und hat damit die kleinsten Schäden „Steh‘ auf du Penner!“ Schreit der Mitarbeiter vom Ordnungsamt „Geht vom Platz – und zwar allesamt!“ Die Stadt Hamburg ist außer sich vor Freude: „Alles sauber, alles rein, kein Obdachloser mehr am Gebäude.“ „So ist alles viel schöner als zuvor!“ Sprach der Senator Meine Worte zur damaligen Meldung, u.a. hier: https://www.vice.com/de/article/ypkn7y/hamburg-will-obdachlose-taglich-um-630-uhr-wecken

Produktbeschreibung: „God has joined the server“ T-Shirt


Du träumtest schon als junger Bub davon, mal Hacker zu werden und erinnerst dich gerne an diesen einen Abend in der Küche deines Opas zurück als er den Armen Ritter langsam mit dem Pfannenwender aus der Pfanne hob und ihn auf deinem Lieblingsteller platzierte und so en passant und mit tiefer, kratziger Stimme fragte: „Mien Jung, was willst du eigentlich mal werden?“ Du warst perplex, denn du dachtest, es sei schon jedem klar, wofür dein Herz schlägt. Du hattest deinem Opa lakonisch geantwortet: „Ich werde mal Hacker!“ und dieser konterte trocken und ohne zu wissen, wovon du sprachst: „Mach‘ was […]

Die Möwe, die auf dem Kopf landete


Voller Ehrgeiz und ohne Missgunst seines Pöbels, sehnte er sich nach diesem Sitze Der ihm doch so viel mehr versprach als all die irdischen Schätze Und ehe er diesen feinen Sitz erklomm, sehnte er sich nach der Freiheit eines Vogels – doch nur, um seiner alltäglichen Verpflichtung zu entkomm‘ So saß er nun da in seinem herrschaftlichen Gewand Blickte voller Stolz und ein wenig arrogant Auf all die Menschen herab, die um ihn herum gingen; Und hörte von weiter Ferne die geliebten Vögel singen Bis die Möwe landete auf seinem Kopfe Und kackte ihn auf seinen Schopfe

Aura


Einer ihrer Freunde sagte mal, dass ihre Aura in etwa der des Mondes entspreche. Sie war sich in dieser Nacht nicht sicher, ob er nun doch schon etwas zu viel von diesem kostbaren Wein aus dem Burgund getrunken hatte; doch ehe sie diesen Gedanken ausführen konnte, fügte er hinzu: „Es ist wie in einer dieser Nächte, in denen du dich eins mit deiner Umwelt fühlst und all diese Eindrücke auf deine Sinne prasseln: Du hörst, wie deine Sohlen über den Asphalt schlürfen und all die kleinen Kiesel vor deinen Füssen fortrollen, während du all die kleinen nachtaktiven Tiere in deiner […]

PAPA, ICH BIN IM INTERNET!


Kopfüber hänge ich mit ’nem Kumpel in der blauen Tonne. Einschlafende Arme. Wühlende Finger. Die Füße in der Luft. Schwebend. Balancierend. Der Rand der Tonne drückt sich gegen die Brust. Schmerzverzerrtes Gesicht. Altpapierkontrolle? Eher nicht. Beharrlich wird gesucht, was Begierden stillt. Hochroter Kopf. Immer noch nichts gefunden! Macht nix, sondern macht es spannend. Nachbar Lüders entsorgt hier immer seine schmutzigen Magazine. Warum eigentlich „schmutzig“? Schmutzige Schnute? Abwaschen! Schmutzige Hose? Waschen! Wir waschen keine schmutzigen Magazine. Wir durchblättern sie. Nicht gierig. Neugierig! Und heute? Ein Vater will seinem Sohn ein Playboy-Abo schenken. Der Sohn lacht herrlich herzlich. Breiter Mund. Weiße Zähne. […]