2020 © Manuel Turobin

Die Möwe, die auf dem Kopf landete


Voller Ehrgeiz und ohne Missgunst seines Pöbels, sehnte er sich nach diesem Sitze
Der ihm doch so viel mehr versprach als all die irdischen Schätze
Und ehe er diesen feinen Sitz erklomm,
sehnte er sich nach der Freiheit eines Vogels – doch nur, um seiner alltäglichen Verpflichtung zu entkomm‘

So saß er nun da in seinem herrschaftlichen Gewand
Blickte voller Stolz und ein wenig arrogant
Auf all die Menschen herab, die um ihn herum gingen;
Und hörte von weiter Ferne die geliebten Vögel singen

Bis die Möwe landete auf seinem Kopfe
Und kackte ihn auf seinen Schopfe


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